Creating Data Value

Zetamind

Im digitalen Zeitalter häufen sich Ihre Daten zu einer eigenen strategischen Ressource. Nutzen Sie das volle Potenzial und schöpfen Sie alles aus diesem neuen Vermögen – wir unterstützen Sie dabei.

Befreien Sie Ihre Daten!

Jeden Tag produziert Ihre Organisation eine riesige Menge an Daten: Über Kunden, Produkte, Dienstleistungen, Verwaltungsaktivitäten. Nutzen Sie das ganze Potenzial dieser wertvollen Ressource? Oder liegen die Daten gefangen in Silos – unvernetzt und kaum genutzt?

Experimentieren Sie im kreativen Raum

Wie können Sie Ihr Datenkapital vernetzen? Wie werden die Daten aufbereitet, ausgewertet und verantwortungsvoll eingesetzt? Sie brauchen einen Plan, eine Übersicht, Kreativität und Mut zum Experiment – wir haben das Know-how. Gemeinsam denken wir über Grenzen hinaus, sammeln Erfahrungen und setzen das Potenzial des neuen Kapitals frei.

Think big!

Zusammen erschliessen wir mit Ihrem Datenpotenzial neue Nutzungsfelder und generieren Mehrwert für Ihre Geschäftsprozesse und Ihre Kunden. Durch gezielten Wissenstransfer werden Ihre Mitarbeitenden zu Datenprofis. Geht nicht, gibt’s nicht – wir arbeiten kreativ und bleiben am Ball, bis wir eine Lösung gefunden haben.

Unser Angebot

Wir helfen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen dabei, ihr Datenpotenzial voll auszuschöpfen. Wir sind Ihr Co-Creator, der die notwendigen Grundlagen mit Ihnen erarbeitet. Ihr Moderator für agile, kreative Prozesse der Datennutzung und nicht zuletzt Ihr Coach bei der Entwicklung der digitalen Skills – dabei sind wir experimentierfreudig, kreativ und haben Spass an unserer Arbeit!

  • Standortbestimmung
  • Strategie
  • Use cases
  • Daten Ethik
  • Digital Maturity

Der erste Schritt in Richtung Zukunft

Die kreative Nutzung Ihrer Daten wirft zahlreiche Fragen auf: Wie sehen wegweisende Anwendungen aus? Welche Skills und Technologien benötigen Sie? Wie sehen die rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen aus? Wir zeigen Ihnen, wo Sie auf dem Weg zu einem datenorienterten Unternehmen stehen.

Briefing

Als erfahrene Datenprofis machen wir Sie auf Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsebene mit den Grundlagen der Wertschöpfung aus dieser strategischen Ressource vertraut. Wir zeigen Ihnen den aktuellen Stand der Datenökonomie in der Schweiz und denken mit Ihnen datenorientierte Handlungsoptionen für Ihr Unternehmen an.

Assessment

Mit den datenverantwortlichen Mitarbeitenden Ihrer Organisation erheben wir innerhalb von wenigen Wochen den aktuellen Stand Ihrer Datennutzung. Daraus leiten wir kurz- und mittelfristige Handlungsempfehlungen ab.

Management Workshop

Wir führen Ihre Geschäftsleitungsmitglieder und Mitarbeitenden mit Führungsaufgaben in die Grundlagen der Datenstrategie ein und entwerfen gemeinsam mit ihnen eine grobe Roadmap für die zukünftige Datennutzung in Ihrer Organisation.

Umdenken für die neue Strategie

Eine neue, datenbasierte Wertschöpfung umfasst längerfristig Ihre ganze Organisation. Mit einer Datenstrategie definieren Sie den technischen, rechtlichen und kulturellen Rahmen für die Datennutzung und stellen dafür ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen bereit.

Strategieentwicklung

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir in einem mehrmonatigen Prozess Ihre Datenstrategie. Wir verstehen die abstrakte und komplexe Datenwelt und machen Sie Ihnen zugänglich, bauen Brücken zwischen den Organisationseinheiten und sorgen für ein gemeinsames Verständnis.

Strategieumsetzung

Wir begleiten und unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer Datenstrategie und übernehmen dabei operative Aufgaben wie Moderation von Workshops, Organisation von Hackathons, Erarbeitung von Use Cases, Projektleitungen, Risk Management oder individuelles Coaching.

Neue Anwendungen – bessere Entscheidungen

Beschreiten Sie bisher unbekannte Wege und kreieren Sie mit Ihrem Datenbestand neue Anwendungen. Sie werden künftig Ihre Grundlage für bessere Entscheidungen. Diese Anwendungsfälle oder «Use Cases» lassen sich auf verschiedene Arten entwickeln.

Design Thinking Workshops

In Design Thinking Workshops für interdisziplinär zusammengestellte Teams entwickeln wir Human Centric Data Use Cases. Dabei zeigt sich die ganze Bandbreite der Datennutzung und – hier kommt der Wow-Effekt! – wie sich durch kreative Datenkombinationen gänzlich neue Geschäftsmöglichkeiten mit Potenzial ergeben.

Data Hackathons

Auf der Basis Ihres Datenpools entwickeln experimentierlustige Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen Ihres Unternehmens innert wenigen Tagen Anwendungsideen, Applikationsentwürfe und Prototypen für die Nutzung Ihrer Daten. Wir übernehmen die Vorbereitung und Moderation des Hackathons und dokumentieren die Ergebnisse.

Schaffen Sie ein solides Fundament

Für den langfristigen Erfolg Ihrer neuen, datengetriebenen Geschäftsmodelle ist die Implementierung ethischer Standards ein Muss. Nur so erhalten Sie Werte wie Fairness, Privatsphäre, Nichtdiskriminierung und Transparenz und minimieren Risiken. Sie fördern damit das Vertrauen und stellen Ihre Reputation auf ein solides Fundament.

Ethische Evaluation

Offensive, datenbasierte Geschäftsmodelle bergen das Risiko, gesellschaftliche oder gar juristische Normen zu verletzen. Beispielsweise werfen sie Fragen zur Verletzung der Privatsphäre oder zur Fairness von Algorithmen, die als Entscheidungsgrundlagen Menschen nach bestimmten Mustern kategorisieren. Wir prüfen Ihre Geschäftsmodelle bezüglich ethischer Werte und Normen und zeigen potenzielle Gefahren und Lösungsansätze auf.

Assessments von Daten und Algorithmen

Wir prüfen das Verhalten Ihrer Algorithmen und Analytics Anwendungen hinsichtlich ethischer Werte und Normen (Bias) und zeigen potenzielle Gefahren und Lösungsansätze auf.

Ethik by Design Workshops

Auf kreativer, lösungsorientierter Basis zeigen wir Ihren Data Scientists, Software Engineers und -Architekten den Weg zu Daten und Algorithmen, die von Beginn weg den ethischen Grundsätzen folgen.

Ethischer Codex (Code of Conduct)

Wir helfen Ihnen bei der Definition ethischer Regeln (Codex) und schulen Ihre Mitarbeitenden für deren praktische Anwendung bei der Arbeit mit Daten und Algorithmen.

Entwickeln Sie eine datenorientierte Kultur

Ihre Organisation im Kultur-Wandel: Nur wenn Daten vernetzt, geteilt und zugänglich gemacht werden, entwickeln sie ihr volles Potenzial. Dazu müssen Sie eine entsprechende Denk- und Handlungspraxis entwickeln. Mit unserer Unterstützung werden Sie und Ihre Mitarbeitenden grenzübergreifend bereit sein für die datengetriebene Welt.

Know-how-Transfer

Wir verstehen die Komplexität der Herausforderungen und bauen Brücken: Mit stetigem Know-how-Transfer machen wir die abstrakte Datenwelt für Sie und Ihre Mitarbeitenden zugänglich.

Digital Culture Experience

Unser Credo: Creating Data Value. Das bedeutet digitale Kultur, die datenorientierte Haltungen und Denkansätze fördert und honoriert. Wir unterstützen den Kulturwandel Ihrer Organisation und sichern Ihren kompetenten Auftritt auf dem datenbasierten Parkett.

Daten in Eco-Systemen

Für die erfolgreiche Entwicklung von neuen, datenbasierten Eco-Systemen braucht es zwei Grundlagen: Konkrete Anwendungen (Use Cases) und einen konzeptionellen Überbau. Dieser fördert die Dateninfrastruktur und lässt Spielraum für Kreativität. Gleichzeitig stellt er den vertrauensvollen Umgang mit den Daten sicher.

  • Bildungssystem
  • Smart-Cities
  • Tourismus
  • Energie
  • Finanzwesen

Ein intelligentes Bildungssystem

Mit der Digitalisierung werden mehr und mehr Daten zum Lernverhalten von Schülerinnen und Schülern und zu den Bildungsprozessen generiert. Eine systemübergreifende Nutzung dieser Daten ermöglicht individuelles Lernen, bessere Entwicklungsmöglichkeiten von digitalen Lehrmitteln und eine effizientere Planung, Führung und Kontrolle des Bildungssystems.

Um diesen Mehrwert verantwortungsvoll zu realisieren, braucht es Rahmenbedingungen für Produktion, Austausch, Nutzung und Schutz der Bildungsdaten. Mit dem Bericht Daten in der Bildung – Daten für die Bildung hat educa.ch im August 2019 einen wichtigen Grundstein dazu gelegt.

Wir begleiten Bildungsorganisationen und unterstützen Bildungsverantwortliche bei der Erarbeitung und Umsetzung der Rahmenbedingungen für eine verantwortungsvolle Datennutzung. Dabei legen wir Wert auf die Befähigung der Beteiligten und geben mittels experimentellen Formaten Impulse für den kulturellen Wandel.

Smart Cities – Städte der Zukunft

Städte sind wahre Datensammelbecken: Verkehr, Gebäudeauslastungen, Wetter – unzählige Bereiche liefern wichtige Daten, die, miteinander vernetzt und intelligent ausgewertet, die Zusammenhänge eines komplexen Eco-Systems aufzeigen und neue Entscheidungsgrundlagen liefern. Die Vernetzung in Echtzeit ausgewerteter Daten führt zu schonender Verwendung von Ressourcen und einer Steigerung der Lebensqualität der Menschen.

Basis für solche intelligenten Smart Cities ist eine offene, vernetzte, die Rechte der Bürgerinnen und Bürger schützende Daten-Infrastruktur.

Gastfreundschaft auf neuem Level

Daten zur Mobilität und Nutzung touristischer Angebote helfen uns, das Verhalten der Gäste besser zu verstehen und die Angebote noch besser auf persönliche Bedürfnisse auszurichten. Werden all diese Daten – mit dem Einverständnis der Kunden – künftig aus den verschiedenen touristischen Systemen extrahiert, aufbereitet und vernetzt, entsteht eine umfassende touristische Dateninfrastruktur, die dem Gast ein durchgängig neues, digitales Erlebnis ermöglicht.

Nachhaltige Energie, massgeschneidert

Marktliberalisierung und der Einsatz von intelligenten Messgeräten – Smart Meter – bringen fundamentale Änderungen in den heutigen Energiemarkt. Daten werden somit zu einer wichtigen Grundlage der Transformation des Energiesystems. Die Verbraucher können künftig datenbasiert den für sie günstigsten Energieversorger auswählen. Energieproduzenten und Netzbetreiber wiederum sind auf Basis umfangreicher Daten in der Lage, Produktion und Verteilung der Energie besser auf Ihre Kunden abzustimmen und leisten zusätzlich einen Beitrag zur nachhaltigen Energienutzung.

Innovatives Finanzwesen

Die Digitalisierung bringt für Banken völlig neue Herausforderungen. Immer mehr Kunden wollen attraktive Produkte innovativer digitaler Finanzdienstleister nutzen (Fintech) und ihnen dazu einen einfachen Zugang zu ihren Bankdaten gewähren können. Dies zwingt Banken, ihre Datenspeicher zu öffnen und Dritten kontrollierten Zugriff auf Kundendaten zu gewähren (Open Banking). Diese Entwicklung bietet aber auch neue Chancen: Etablierte Finanzunternehmen können aus den ihnen zur Verfügung stehenden Daten innovative, konkurrenzfähige Dienstleistungen generieren und das Vertrauensverhältnis zu ihren Kunden auf eine neue, datenbasierte Grundlage stellen.

Ihr Datenpotenzial –
unser Spezialgebiet

Creating Data Value
Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Daten verantwortungsvoll zu nutzen und deren Potenzial voll auszuschöpfen. Mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, dass möglichst viele Individuen, Unternehmen und Organisationen von der datengetriebenen Wirtschaft und Gesellschaft profitieren können.

Vertrauen
Ob analog oder digital: Die Basis ist Vertrauen. Nur so funktioniert ein erfolgreiches Zusammenspiel von Wirtschaft, Gesellschaft, staatlichen Organisationen und den betroffenen Menschen.

Verantwortung
Langfristiger Erfolg stellt sich nur ein, wenn der Umgang mit Daten den ethischen Grundsätzen standhält. Problematische Anwendungen lehnen wir mit Blick auf die unternehmerische Verantwortung ab.

Vernetzung
Ein aktives Netzwerk ist unsere Antwort auf die Dynamik der Entwicklungen. Wir setzen auf neue Daten Service-Anbieter, Institutionen aus Lehre und Forschung, meinungsbildende Verbände und führende IT-Hersteller.

Tom Kleiber

Founding & Managing Partner+41 78 844 63 04tom.kleiber@zetamind.chMehr über Tom

Tom Kleiber

Founding & Managing Partner

«Technologie, Daten und Künstliche Intelligenz sind die Treiber des 21. Jahrhunderts. Deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancen lassen sich langfristig dann realisieren, wenn wir sie in den Kontext unserer Wertvorstellungen stellen und gleichzeitig unsere Arbeitskulturen weiterentwickeln. Denn, Kooperationen, Experimentieren und kritisches Denken, bilden das Credo der postmodernen Arbeitswelt.

Tom Kleiber ist diplomierter Elektro-Ingenieur FH und Wirtschaftsingenieur und hält einen Master in Advanced Studies in Applied Ethics der Universität Zürich. Er zeichnete für verschiedene Führungspositionen in Grosskonzernen wie Siemens, Alcatel und zuletzt als Geschäftsleitungsmitglied von Microsoft Schweiz verantwortlich. Als CEO führte er ein ICT-Dienstleistungsunternehmen mit 400 Mitarbeitenden. Dabei hat er gelernt wie Organisationen mit Komplexität, Unsicherheiten und der zunehmenden Geschwindigkeit erfolgreich umgehen können. Tom Kleiber hat eine breite Erfahrung mit ICT-Anwendungen in unterschiedlichen Industrien und in Organisationen der Öffentlichen Hand.

Giulia Fitzpatrick

Founding Partner+41 78 785 11 01giulia.fitzpatrick@zetamind.chMehr über Giulia

Giulia Fitzpatrick

Founding Partner

Giulia Fitzpatrick hat über 30 Jahre internationale Erfahrungen in der Finanzbranche und im Rohstoffhandel. Ihre langjährigen Tätigkeiten im Risikomanagement, in der IT und in operativen Bereichen machen sie zur Expertin in organisatorischen Transformationen und regulatorischen Themen. In den letzten Jahren hat sie sich mehrheitlich mit Datenanalysen beschäftigt und neue, datenbasierte Geschäftsmodelle entwickelt. Giulia Fitzpatrick hat einen Bachelor of Arts in Germanistik von der University of California, San Diego, einen MBA der Wharton School und ein MA in Internationalen Studien von der University of Pennsylvania.

Giulia Fitzpatrick ist Verwaltungsrätin im Audit und Strategy & Innovation Ausschuss von Worldline S.A., sowie im IT- und Digitalisierungsausschuss von PostFinance AG.

André Golliez

Founding Partner+41 79 669 05 52andre.golliez@zetamind.chMehr über André

André Golliez

Founding Partner

«Seit fast 40 Jahren beschäftige ich mich als Informatiker mit Daten. Sie haben sich von einem Teilaspekt der IT zur strategischen Ressource des 21. Jahrhunderts entwickelt. Ob für die Wirtschaft, Wissenschaft oder für die Gesellschaft: Ihre Verfügbarkeit und ihre Nutzung entscheiden heute und in absehbarer Zukunft über den Erfolg eines Unternehmens, über die Glaubwürdigkeit eines wissenschaftlichen Projektes oder über die Stabilität eines politischen Systems. Dieses Potenzial motiviert mich, Unternehmen, Verwaltungen oder auch wissenschaftliche und politische Institutionen dabei zu unterstützen, ihre Daten noch besser und vertrauenswürdiger zu nutzen.»

André Golliez hat Anfang der 1980-er Jahre an der ETH Zürich Informatik studiert und im Anschluss über zehn Jahre im IT Management der UBS gearbeitet. Seit 1998 ist er als selbständiger IT-Berater für Banken, öffentliche Verwaltungen und Forschungsinstitutionen tätig. Seit 2010 widmet André Golliez sich der Datenpolitik in der Schweiz – zunächst als Präsident des Vereins Opendata.ch und seit März 2017 auch als Präsident der neu gegründeten Swiss Data Alliance.

Dr. Andreas Brandenberg

Lead Expert in Data Strategy+41 79 874 51 64andreas.brandenberg@zetamind.chMehr über Andreas

Dr. Andreas Brandenberg

Lead Expert in Data Strategy

«Als Gründer und Leiter des interdisziplinären Masterprogramms in angewandten Datenwissenschaften an der Hochschule Luzern interessiert mich die Frage: Wie verändern datenzentrierte technische und gesellschaftliche Entwicklungen Unternehmensstrategien und Geschäftsmodelle?»

Andreas Brandenberg studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und promovierte mit einem Thema aus dem Bereich der neuen Institutionenökonomie. Von 1995 bis 1998 war er als Visiting Fellow am Massachusetts Institute of Technology in Boston tätig und befasste sich mit Systemtheorie und dem damals aufkommenden Thema ‘Colletive Intelligence’.
Andreas Brandenberg ist Gründer und Leiter des interdisziplinären Masterprogramms in angewandten Datenwissenschaften (Master in Applied Information and Data Science) an der Hochschule Luzern . Davor war er Leiter des Instituts für Kommunikation und Marketing an der Hochschule Luzern und des Instituts für Medien und Kommunikationsmanagement an der Universität St.Gallen. Während zehn Jahren führte er ein eigenes Unternehmen mit dem Schwerpunkt «Market and Customer Analytics». Er war zudem am Aufbau von Avenir Suisse beteiligt, der ersten privat finanzierten Think Tank Organisation in der Schweiz.

Andreas Brandenberg ist leidenschaftlicher Outdoor-Mensch.

Dr. Markus Christen

Lead Expert in Data Ethics+41 78 752 18 58markus.christen@zetamind.chMehr über Markus

Dr. Markus Christen

Lead Expert in Data Ethics

«Als Geschäftsführer der Digital Society Initiative der Universität Zürich beschäftige ich mich im interdisziplinären Kontext mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Ich bin überzeugt, dass wir diese Veränderungsprozesse kritisch reflektieren und aktiv gestalten müssen.»

Dr. Markus Christen studierte Philosophie, Physik, Mathematik und Biologie an der Universität Bern und promovierte in Neuroinformatik an der ETH Zürich. Er absolvierte unter anderem die Summer School of Complex Systems am Santa Fe Institut und forscht auf den Gebieten Ethik von Informations- und Kommunikationssystemen, Neuroethik und Empirische Ethik. Dr. Markus Christen war zudem Predoctoral Fellow am Max-Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin und Postdoktorand am Graduiertenprogramm des Universitären Forschungsschwerpunkts Ethik.

Seit 2013 ist er Senior Research Fellow am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich, wo er seine Habilitation in biomedizinischer Ethik abschloss und heute die Forschungsgruppe ‘Neuro-Ethics-Technology’ leitet.

Markus Christen ist Mitbegründer der Bieler Philosophietage.

Unser Netzwerk

Wir sind dort, wo Datendiskussionen stattfinden. Wir vertiefen unser Know-how an der Basis und engagieren uns:

André Golliez ist Präsident; Giulia Fitzpatrick ist Mitglieder des Expertenausschusses
Markus Christen ist Academic Leader; Tom Kleiber ist Mitglied der Expertengruppe Daten-Ethik
André Golliez war Co-Gründer und langjähriger Präsident
Tom Kleiber ist Mitglied der Fachkommission Bildung
Tom Kleiber ist Mitglied im eZürich Programm-Komitee

Daten und Recht
Bei rechtlichen Fragen rund um Daten und Datennutzung arbeiten wir eng mit Laux Lawyers AG zusammen.

Start-Ups
Wir tauschen uns regelmässig mit Daten-Startups aus und vernetzen sie mit Kunden.

News

1. April 2020

Entscheidungsschlacht an der Datenfront

Daten befähigen uns alle, im Kampf gegen das Covid-19 Virus die richtigen Entscheide zu treffen.

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1. April 2020

Entscheidungsschlacht an der Datenfront

Ein Gastbeitrag von André Golliez in der Netzwoche.

Die Corona-Pandemie ist für die Schweiz und viele andere Länder das einschneidenste Ereignis seit dem Zweiten Weltkrieg. Ob der Kampf gegen das Coronavirus als „Krieg“ zu bezeichnen ist, mag umstritten sein. Tatsache ist, dass sich die Gesundheitsinstitutionen in vielen Ländern in einem kriegsähnlichen Zustand befinden. Militär ist in grossem Umfang zur Unterstützung aufgeboten.

Gebannt starren wir jeden Tag auf die Statistiken mit den neuesten Opferzahlen, die ungebremst in die Höhe schies­sen. Wir sind in unsere privaten Schutzräume verbannt, die wir nur zur Besorgung des Notwendigsten verlassen dürfen. Die wirtschaftlichen Zerstörungen sind nicht überblickbar. Wir beginnen mit Billionen zu rechnen, um den Schaden zu beziffern. Wenn das kein Krieg ist, was ist es dann?

Die erste Schlacht haben wir bereits verloren. Es ist nicht gelungen, die Ausbreitung des Virus im Anfangsstadium einzudämmen oder zu stoppen. Dafür soll niemandem ein Vorwurf gemacht werden. Unsichtbar, geruchlos und unglaublich schnell kam die erste Angriffswelle und liess uns keine Chance. Die Stilllegung des gesamten öffentlichen Lebens blieb als einzige mögliche Antwort, um den Kollaps der Gesundheitsinfrastrukturen zu verhindern. Wir wissen nicht, bis wann wir in unseren Virus-Bunkern ausharren müssen. Noch sind keine Anzeichen für Entwarnung sichtbar. Es könnte noch Wochen oder gar Monate dauern, bis wir die Endsirenen hören.

An vorderster Front stehen die Menschen, die uns in Spitälern, Arztpraxen, Notfalleinrichtungen, Einkaufsläden und vielen mehr mit dem Lebensnotwendigsten versorgen. Ihnen gebührt unser grösster Dank. Wir können nur hoffen, dass sie durchhalten. An einer anderen Front kämpfen Wissenschaftler, um dem Virus mit medizinischen Therapien und einem Impfstoff Einhalt zu gebieten. Erst wenn ein solcher verfügbar ist, besteht die Möglichkeit, den Kampf gegen Corona endgültig zu gewinnen. Wie lange wird das noch dauern? Wir wissen es nicht. Bis dahin sind wir alle gefordert, mit der strikten Einhaltung der angeordneten Massnahmen die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Und genau an dieser Front, an der wir alle kämpfen, spielen Daten eine entscheidende Rolle.

Wir müssen wissen, welche Menschen sich angesteckt haben und diese isolieren. Bei positiv getesteten Personen müssen wir nachvollziehen können, mit wem sie Kontakt hatten, um auch diese Personen in Quarantäne zu schicken. Es muss aufgezeichnet werden, wie sich der Gesundheitszustand der infizierten Personen entwickelt, welche medizinische Betreuung sie beanspruchen und wie lange, ob sie geheilt wurden und immun sind oder ob sie gestorben sind. Damit sich die Belastung der Gesundheitseinrichtungen besser planen lässt, werden auch Daten zur Verfügbarkeit und Beanspruchung von Intensivpflegeplätzen, medzinischem Personal und speziellen Gerätschaften benötigt. Darüber hinaus sind auch alle Daten, die indirekt über Verlauf und Auswirkung der Pandemie Auskunft geben, wie etwa die Nutzung des öffentlichen Verkehrs oder die Auslastung der Kommunikationsnetze, relevant für die Disposition unserer Infrastrukturen im Ausnahmezustand. Last but not least sind Daten zu den wirtschaftlichen Auswirkungen nötig, um die dringende finanzielle Hilfe für Unternehmen und Einzelpersonen rasch und unbürokratisch allozieren zu können.

In den nächsten Wochen und Monaten kommt es im Krieg gegen Covid-19 zur Entscheidungsschlacht an der Datenfront. Daten befähigen uns alle, im Kampf gegen das Virus die richtigen Entscheide zu treffen. Daher müssen die Covid-19-relevanten Daten umfassend erhoben, anonymisiert, aufbereitet und für alle offen verfügbar gemacht werden: Open Covid-19 Data now!

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20. Februar 2020

Smart City Lab Lenzburg

Am 24. und 25. April entwickeln smarte Bürgerinnen und Bürger digitale Lösungen für die Zukunft ihrer Stadt.

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20. Februar 2020

Smart City Lab Lenzburg

Die Zukunft der Städte im digitalen Zeitalter ist ein viel und breit diskutiertes Thema. Statt Experten an Fachtagungen werden im April die Bürgerinnen und Bürger von Lenzburg zusammen mit interessierten und kreativen Köpfen über digitale Lösungen nachdenken. Der Fokus liegt dabei auf der zukunftsweisenden Thematik der 2000-Watt-Areale. Im kollaborativen und interdisziplinären Prozess werden unter Laborbedingungen Ideen besprochen und Lösungsansätze entwickelt.

Zetamind hat diesen Anlass initialisiert und konzipiert. Unsere Partnerin opendata.ch wird mit ihrer Erfahrung bei der Durchführung von Hackdays und anderen Formaten für die kreative Lösungsfindung den Anlass moderieren.

Mehr dazu unter: opendata.ch/projects/smart-city-lab-lenzburg-24-25-april-2020

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8. November 2019

CAS Datenschutzbeauftragte HWZ

Ab Januar 2020 bietet die HWZ den Studiengang «Certificate of Advanced Studies (CAS) Datenschutzbeauftragte» in Zusammenarbeit mit Zetamind an.

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8. November 2019

CAS Datenschutzbeauftragte HWZ

Der CAS Datenschutzbeauftragte bietet eine ganzheitliche Ausbildung an, welche den Unternehmen hilft, sich im Umgang mit Daten technisch kompetent, rechtlich korrekt und gesellschaftlich verantwortungsvoll zu verhalten. Der moderne und zukunftsorientierte Datenschutz erfordert einen interdisziplinären Ansatz. Ein solides Verständnis der rechtlichen Fragestellung ist ebenso Voraussetzung wie eine technische Grundkompetenz und Kenntnisse benachbarter Disziplinen und Methoden wie Design Thinking oder Datenethik. Nur so kann eine ganzheitliche Übersetzung von bestehenden Anforderungen in innovative Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten sichergestellt werden.

Tom Kleiber, Managing Partner Zetamind behandelt mit den Studierenden Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung und der ethischen Herausforderungen bei der Datennutzung.

www.fh-hwz.ch/produkt/cas-datenschutzbeauftragte

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22. Oktober 2019

China Exkursion «Data & Artificial Intelligence»

Zetamind lädt ein zur Fact Finding Mission nach Shanghai und Shenzhen.

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22. Oktober 2019

China Exkursion «Data & Artificial Intelligence»

Unter dem Patronat der Swiss Data Alliance organisiert Zetamind eine China-Exkursion zum Thema Data & Artificial Intelligence. Dieses findet vom 22. bis 27. März 2020 statt. Die Exkursion richtet sich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger von privaten Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand.

Wir wollen uns vor Ort ein Bild darüber machen, wie führende chinesische Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Behörden Big Data und AI nutzen, welche strategischen Pläne sie auf diesem Gebiet verfolgen und welche Auswirkungen dies auf Europa und die Schweiz haben wird. Das Besuchsprogramm wird von Switzerland Global Enterprise zusammengestellt und führt uns in die chinesischen High Tech Hot Spots Shanghai und Shenzhen. Dabei werden wir von einer Expertin vom Mercator Institute for China Studies und einem Experten der Universität Zürich begleitet.

Für Fragen steht Tom Kleiber per E-Mail oder telefonisch (+41 78 844 63 04) zur Verfügung.

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25. September 2019

Data Governance für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat

Ein neues Seminar zu strategischen Grundlagen und Handlungsfelder in der Data-Economy.

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25. September 2019

Data Governance für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat

Wertschöpfung aus Daten ist in Unternehmen aller Branchen längst ein zentrales Thema. Doch welches sind die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für datenbasierte Geschäftsmodelle? Wie lässt sich eine Organisation in die zukünftige datenbasierte Wirtschaft entwickeln? Welches sind die strategischen Handlungsfelder?

In Zusammenarbeit mit Zetamind, Swiss Data Alliance und der Alliance for Data intensive Services, hat die Berner Fachhochschule dazu ein Seminar für Geschäftsleitungsmitglieder und Verwaltungsräte entwickelt. Es vermittelt die strategischen Grundlagen zur Data Governance, welche als Querschnittsfunktion die Entwicklung der personellen, organisatorischen, technischen und kulturellen Voraussetzungen der Datennutzung umfasst. Gleichzeitig sorgt sie für die Einhaltung der rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen.

Mehr zu diesem Seminar unter: www.bfh.ch

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